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1. Herren
SV Ottensen - Post SV Buxtehude 2:3 (2:3).

Ein spannendes und intensiv geführtes Spitzenspiel um Platz drei, der

noch zum Aufstieg in die Kreisliga reicht, sahen die zahlreichen

Zuschauer im Buxtehuder Stadtderby. Dem recht guten

Fußballspiel passte sich auch Schiedsrichter Ulrich

Mayntz an, der zusammen mit seinen Assistenten an der Linie

die Partie jederzeit im Griff hatte. Die Ausfallliste des SV Ottensen

ist schon bemerkenswert. Mit den verletzten Thorsten Dammann, Jan Happernagel,

Lasse Berger und Alexander Rickert sowie Urlauber Björn Rothe fehlten alleine fünf

potenzielle Stammspieler. Die Mannschaften schenkten sich nichts, es blieb aber für ein

Derby erstaunlich fair. Man kennt sich einfach über Jahre schon zu gut. Enis Popara eröffnete

den Torreigen der ersten Halbzeit. Aus dem Gewühl heraus stocherte er die Kugel

zum 0:1 in die Maschen (12.). Doch kaum eine Minute später gab es Strafstoß für die Gastgeber.

Ibrahim Fatih Kutay soll Danny Kupich von den Beinen geholt haben. Ottensens Torjäger

Oliver Herold ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte den Elfer zum 1:1,

sein 34. Saisontreffer. Jetzt nahmen die Hausherren das Geschehen ein wenig an sich. Sie

spielten geradliniger und schneller. Jonathan Schmidt steckte in der 36. Minute den

Ball wunderbar durch auf Torben Langphal, der Post-Torwart Mirco Weiß keine Abwehrmöglichkeit

ließ. Diesmal antworteten die Gäste mit dem Marcio Arrais sprang in einen Schuss von Nico Weiß und ließ

Ottensens Torwart Tristan Berndt keine Chance. Der bis dahin ungewohnt wirkungslose

Kadir Ramazanoglu, der bei Oliver Zeumke gut aufgehoben war, meldete sich kurz vor dem

Pausenpfiff doch noch. Einen Freistoß von Nico Weiß köpfte er in gewohnter Manier zum

2:3 ins Netz, sein 36. Saisontreffer. Der Ball war lange in der Luft, doch kein Spieler des

SV Ottensen verhinderte das Tor. Fazit der ersten Halbzeit: Ottensen hatte Feldvorteile, der

Post SV war sehr effektiv und machte aus drei Möglichkeiten drei Tore. Im zweiten Abschnitt

besannen sich beide Mannschaften mehr darauf, die Defensivreihen zu stärken. Der

jetzt starke Abwehrchef der Gäste, Fatih Buyrukcu, köpfte, spielte oder schlug die Bälle

reihenweise aus der Gefahrenzone. Ottensen tat im gesamten zweiten Abschnitt einfach zu

wenig, was Trainer Timo Bösch nach dem Abpfiff sehr bedauerte: „Was nützt es uns, wenn wir

in der ersten Hälfte besser sind und am Ende einen Punkt verdient hätten. Wir machten leider

nach der Pause viel zu wenig.“ Die einzige Großchance zum Ausgleich hatte der eingewechselte

Sebastian Osterloh.

Er scheiterte aus kurzer Distanz am eingewechselten Ersatztorwart

Stefan Lenknereit (69.). Der 45-Jährige ersetzte ab der 60. Minute Mirco Weiß,

der erneut starke Schmerzen an der Schulter hatte. Ansonsten neutralisierten sich beide

Teams weitgehend in Durchgang zwei. So blieb es beim 2:3 für das beste Rückrundenteam,

und der Jubel der Postler kannte keine Grenzen. Sie haben jetzt Platz drei inne, der am Ende

zum Aufstieg in die Kreisliga reichen wird. Und wer weiß, vielleicht greifen die Buxtehuder

ja noch am kommenden Wochenende im nächsten Spitzenspiel gegen den TuS Harsefeld

II in den Kampf um Platz zwei ein. Spieler Manuel Saul freute sich nach dem Schlusspfiff

schon auf den nächsten Gegner: „Mal sehen, wen die so alles mitbringen.“

 

Tore: 0:1 Popara (12.), 1:1 Herold (13., FE.), 2:1 Langphal (36.), 2:2 Arrais (37.), 2:3 K. Ramazanoglu (45.).

 
Vorschau: SV Ottensen - Post SV Buxtehude

 

Vorhang auf, Bühne frei – SV Ottensen (3.) empfängt Post SV Buxtehude (4.) zum Derby

 

Laut wetteronline.de sind es frische und trockene 12 Grad bei einigen möglichen Regentropfen, die die Bewohner von Ottensen am Sonntagnachmittag erwarten können. Wetter.com verzichtet hingegen ganz auf den Regen bei seiner Prognose und legt sich auf wolkig-sonnige Aussichten fest. Beste Voraussetzungen also für die Zuschauer, sich morgen am Föhrenweg einzufinden.

Der SV Ottensen, mit einem Zähler Vorsprung vor seinem Gegner Post SV Buxtehude auf Platz 3 liegend, kann einen großen Schritt Richtung Kreisliga machen – bei einem Sieg. Stand heute würde die Platzierung hinter den beiden Tabellenführern Hedendorf II und Harsefeld II zum Aufstieg reichen. Daher ist ein brisantes Duell vorprogrammiert. Gleichzeitig ist es die Begegnung der beiden Top-Knipser der 1. Kreisklasse. Kadir Ramazanoglu (Post) führt derzeit mit 35 Toren knapp vor Oliver Herold (SVO) mit 33 erzielten Treffern. Man darf gespannt sein, wer erneut zuschlägt.

 

Anstoß ist um 15.00 Uhr.

 
Schwinger SC - SV Ottensen 1:4 (0:1)

Die Schwinger standen tief und spielten auf Konter. So ließen sie lange

Zeit kaum gefährliche Offensivaktionen der Gäste zu. Ein Freistoß von Marc Eckhardt

sorgte für das 0:1. „Danach war meine Mannschaft etwas unsortiert, fing sich aber wieder.

Bis zum 0:2 hatte Dennis Dippel Ottensens Torjäger Oliver Herold richtig gut im

Griff. Hätten wir den ein oder anderen Konter besser abgeschlossen, wäre mehr drin gewesen.

Insgesamt war das Ergebnis um ein, zwei Tore zu hoch“, äußerte sich SC-Trainer Sven Dipper.

 

Tore: 0:1 Eckhardt (37.), 0:2 Herold (70.), 0:3 Rothe (80.), 0:4 Herold (85.), 1:4 Krone (87.).

 

 

Torjäger der 1. Kreisklasse

1. Kadir Ramazanoglu (Post SV Buxtehude) 35 Tore

2. Oliver Herold (SV Ottensen) 33 Tore

3. Andre Warnecke (VSV Hedendorf/Neukl. II) 25 Tore

4. Süleyman Aksoy (TuSV Bützfleth) 22 Tore

5. Juri Loresch (TuSV Bützfleth) 21 Tore

6. Christian Wolff (TuS Harsefeld II) 20 Tore

7. Danny Oppermann (SV Drochtersen/Assel IV ) 19 Tore

8. Marcus Lasonczyk (TSV Wiepenkathen II) 17 Tore

8. Tobias Kühn (Schwinger SC) 17 Tore

8. Tim Schwarz (TSV Apensen II) 17 Tore

8. Michael Robohm (SV Drochtersen/Assel IV) 17 Tore

12. Andrej Miller (TSV Wiepenkathen II) ) 16 Tore

 
TSV Großenwörden - SV Ottensen 2:1 (0:0).

Die bis dato abstiegsbedrohten Großenwördener sorgten mit einem

2:1-Sieg über den Tabellendritten für die Überraschung des Spieltages und mit zehn

Punkten Vorsprung zum Vorletzten praktisch für den Klassenerhalt. Die Gäste gingen

zwar Mitte der zweiten Halbzeit in Führung, doch der unbändige Kampfgeist der Gastgeber

drehte die Partie. „Das war wohl unsere beste Saisonleistung. Von Beginn an gestalteten

wir das Spiel offen. Wir wussten ja, dass Ottensen sehr stark ist, gingen daher

sehr gut in die Zweikämpfe“, freute sich TSV-Spieler Sven von Holten. Einen großen

Anteil am dritten Sieg in Folge hatte Daniel Heinsohn. Der eigentliche Feldspieler

hütete mangels Torhüter das Gehäuse.

 

Tore: 0:1 Mudrov (60.), 1:1 Lubnau (64.), 2:1 C. Treudler (69.).

 

 
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel ...

 

Hauptsache gewonnen! Nach dem Sieg in Bliedersdorf nun auf nach Großenwörden …

 

SV Bliedersdorf II – SV Ottensen 1:3 (0:1)

 

Schön spielen sieht anders aus! Mit etwas Ach und Krach, aber dennoch hochverdient, nahm der SV Ottensen drei Punkte aus Bliedersdorf mit und bleibt damit haarscharf hinter dem TuS Harsefeld II auf Rang drei – punktgleich.

 

In einem Spiel, in dem die Gäste spielerisch überlegen waren, aber zwei herbe Rückschläge zu verkraften hatten (verletzungsbedingte Wechsel von Torben Langpahl und Thorsten Dammann), gelang in der 12. Minute durch einen Torwartfehler nach Schuss Langpahl das Ottensener Führungstor. In der Folge verpassten es die an diesem Tag in Blau spielenden Tabellendritten nachzulegen und auf dieVorentscheidung zu drängen. Die Strafe folgte in Minute 55. Müller besorgte den Ausgleich mit einem indirekten Freistoß nach aufgenommenem Rückpass des SVO-Keepers Tristan Berndt. Wer dachte, das bringe die Ottensener vom Weg ab, irrte. Das 2:1 (64., Janis Anton) sowie 3:1 (87., Björn Rothe) sollten folgen – der Pflichtsieg ohne spielerisches Spektakel war perfekt. Nun geht es nach Großenwörden (unteres Mittelfeld der Tabelle), wo man sich erfahrungsgemäß schwertut….

 

 
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