1. Herren Saison 2010/11
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Spielbericht : VSV Hedendorf/Neukloster II - SV Ottensen 5:3
VSV Hedendorf/Neukloster II - SV Ottensen 5:3 (1:2).
Was muss passieren, damit der Kreisliga-Absteiger aus Hedendorf von Beginn mit den Gedanken auf dem Platz ist? Oder besser: Wie stark werden die Hedendorfer, wenn sie ein ganzes Spiel konzentriert spielen? Ein "umstrittener Foulelfmeter" zum 2:3 brachte die Hausherren zurück ins Spiel. VSV-Torwarttrainer Philip Sievers sagte: "Nach dem 1:0 gaben wir das Spiel zwischen der 30. und 60. Minute aus der Hand. Nach dem Elfer zum 2:3 legten wir eine Schippe drauf und waren nur noch am Drücker." In der 84. Minute sah Ottensens Thorsten Damman die gelb/rote Karte. Tore: 1:0 Da. Meyer (25., FE.), 1:1 Frese (35.), 1:2 Langphal (40.), 1:3 Schmidt (51.), 2:3 Bellmann (69., FE.), 3:3 Eichner (74.), 4:3 Lieckfeldt (84.), 5:3 Warnecke (87., HE.).
Bericht vom Mittwochsjornal am 01.09.2010Spielbericht : SV Ottensen - Vfl Horneburg II 5 : 0
"Grauenhaft langweilig", beschrieb Ottensens Trainer Timo Bösch das Spielgeschehen. Der VfL hatte acht Ausfälle zu verkraften, vergab selbst auch einige gute Möglichkeiten. "Wir waren keine fünf Tore besser. Nach dem 3:0 war das Spiel entschieden und Horneburg gab auf. Das Spiel war einfach nur schwach", sagte Bösch weiter.
Tore: 1:0 J. P. Niehus (15.), 2:0 Herold (45.), 3:0 Rothe (55.), 4:0 Frese (75.), 5:0 Kazmaier (80.).
Bericht vom Mittwochsjornal am 25.08.2010Spielbericht : SV Ottensen - SV Burweg 3 : 4
Sonntag, 15. August 2010, 15.00 Uhr +++ SV Ottensen – SV Burweg 3 : 4 ( 1 : 3 )
Giftspiel gegen Burweg: Frust-Niederlage nach Aufholjagd
Was für ein giftiges und hitziges Spiel erlebten die Zuschauer am Föhrenweg am vergangenen Sonntag?! Der SVO Ottensen musste bereits am zweiten Spieltag die erste Niederlage gegen offensivstarke Gäste aus Burweg hinnehmen. Schon nach wenigen Minuten Spielzeit wurde klar, mit welchem Kaliber es der SV Ottensen an diesem Sonntag zu tun bekam. Mit reichlich Zug zum Tor und Wirbel kamen die Angriffskräfte von Burweg zügig vor das Tor der Roten, die in der ersten Hälfte nicht so recht wussten, was sie dem entgegenzusetzen hatten. Nach acht Minuten klingelte es zum ersten Mal im Ottensener Gehäuse, in Minute 27 und 35 setzte es gar die Tore zwei und drei für den Aufsteiger in die Kreisklasse. Auf dem Platz herrschte danach Stille beim Gastgeber. Was tun gegen diese offensiven Wirbler? Zur Not muss es ein Standard richten – dachte sich wohl auch Oliver Herold, der in der 42. Minute Maß nahm und zum 1:3 verkürzte. Hoffnung sollte also noch einmal aufkeimen für die zweite Hälfte. Mit Rückkehrer Edin Mudrov für Jan-Philipp Niehus und Marc Eckhardt für den wieder fitten Alex Rickert sollte das Spiel angekurbelt werden. Was nun folgte, soll an dieser Stelle kurz, aber ausreichend erwähnt werden. Das Sportliche geriet an mancher Stelle in den Hintergrund, da sich die Akteure auf dem Platz zu einigen Provokationen hinreißen ließen. Speziell die heißblütigen Gäste kamen durch deren Vehemenz von ihrem astreinen Offensivspiel ab und verloren zum Ende der Partie noch drei Spieler. Der SV Ottensen nutzte die Verunsicherung und Ablenkung zu seinen Gunsten und kam erst zum 2:3 (61.), danach sogar noch zum umjubelten 3:3 (75.) durch Doppeltorschütze Thorsten Dammann. In der Folge ließen sich die Ottensener zu einem gewaltigen Fehler hinreißen. Angestachelt vom neuerlichen Torerfolg und gewillt, das Spiel mit Ach und Krach gewinnen zu wollen, vernachlässigte man die Defensive und wurde gegen acht (!) Gegenspieler knallhart bestraft. Nicht durch neuerliche Provokationen schlug der Gegner zurück, sondern durch das vierte Gegentor (82.), wovon sich der SVO bis zum Schluss nicht mehr erholte. Ein Konter über die Außen wurde eiskalt verwertet, Torwart Rene Schütz, bis zum Ende tadellos, war ohne Chance. Dieses Spiel muss der SV Ottensen nun schnellstens abhaken.
Aufstellung: Rene Schütz – Armin Sielbeck, Danny Stemmann, Philipp Marquardt – Marvin Schmidt, Joannis Georgiadis (76. Timo Brokelmann) – Thorsten Dammann, Alex Rickert (46. Marc Eckhardt) – Fredi Frese – Oliver Herold, Jan- Philipp Niehus (46. Edin Mudrov)
Tore: 0:1 (8.), 0:2 (27.), 0:3 (35.), 1:3 Oliver Herold (42., dir. Freistoß), 2:3 Thorsten Dammann (61.), 3:3 Thorsten Dammann (75., Vorarbeit: Edin Mudrov), 3:4 (82.)
Spielbericht : SuSV Heinbockel – SV Ottensen 0 : 2 ( 0 : 1 )
Sonntag, 8. August 2010, 15.00 Uhr +++ SuSV Heinbockel – SV Ottensen 0 : 2 ( 0 : 1 )
Auftakt nach Maß in Heinbockel: Endlich gewonnen zum Start …
So kann es weitergehen! Nach den desaströsen Starts der vergangenen Jahre glückte dem SV Ottensen beim Kreisklassen-Aufsteiger SuSV Heinbockel ein verdienter Sieg und damit nach langer Zeit mal wieder ein Auftakt nach Maß. Mit dem 2:0 stand auch die Abwehr um Comebacker Danny Stemmann bis auf einige Male sicher und verwaltete ein Zu-Null, was in den der letzten Serie sehr selten gelang. Auf sehr gewöhnungsbedürftigem und stumpfem Geläuf versuchten die Gäste das Spiel frühzeitig zu bestimmen und den Gegner fern vom Tor zu halten. Schon früh kreierte Ottensen erste Torgelegenheiten. So war es Oliver Herold, der nach einer Ecke den ersten Treffer der neuen Saison erzielte. Mustergültig per Kopf setzte er den Ball nach einer knappen halben Stunde in die Maschen. Einige Male kam auch Heinbockel vor das Tor, wusste sich aber im entscheidenden Moment nie durchzusetzen. Mit 0:1 ging es in die Pause. Geprägt war das Spiel in den ersten Minuten von einigen hochkarätigen Chancen der Roten, die in erster Linie von Oliver Herold vergeben wurden. Er hätte an diesem Tag locker drei Tore machen und frühzeitig für die Entscheidung sorgen können. Dann spielte Thorsten Dammann, bereits mit seiner Ecke zum Tor zuvor beteiligt, einen geistreichen Pass in den Lauf von Fredi Frese, der den Ball über die Linie bugsierte – 0:2! Das Spiel war damit aber nicht gegessen, weil die Gastgeber tapfer kämpften und auf den Anschluss drängten. Zudem leistete sich der SVO einige schwerwiegende Konzentrations- und Abspielfehler, die durchaus hätten bestraft werden können. Eine noch auszubauende Fitness und ein noch besser abzustimmendes Zusammenspiel sind sicherlich mit dafür verantwortlich. Bis zum Ende des Spiels passierte jedoch nichts mehr. Die ersten drei Punkte waren gesichert, der Start somit geglückt – endlich mal zum Auftakt einer Saison!
Aufstellung: Mike Belendorff – Timo Brokelmann (62. Armin Sielbeck), Danny Stemmann, Philipp Marquardt – Marvin Schmidt, Joannis Georgiadis – Björn Rothe, Thorsten Dammann (78. Alex Rickert) – Fredi Frese – Oliver Herold, Jan-Philipp Niehus (71. Marc Eckhardt)
Tore: 0:1 Oliver Herold (nach ca. 25 min, Vorarbeit: Thorsten Dammann), 0:2 Fredi Frese (nach ca. 60 min, Vorarbeit: Thorsten Dammann)
Spielbericht Pokal: SV Ottensen – TuS Jork 7 : 8 n. E. (0 : 2 , 3 : 3 )
Sonntag, 1. August 2010, 15.00 Uhr +++ SV Ottensen – TuS Jork 7 : 8 n. E. (0 : 2 , 3 : 3 )
Pokal: Erst draußen, dann weiter – dann war doch alles vorbei …
Was war das für ein Pokalspiel des SV Ottensen gegen den TuS Jork! Nach einem Zittersieg im Elfmeterschießen setzten sich die Gäste in der ersten Runde des Kreispokals durch und dürfen mindestens noch ein weiteres Spiel bestreiten. Der SV Ottensen hingegen muss bzw. kann sich nun komplett auf die neue Spielzeit konzentrieren und den Pokal wie schon im vergangenen Jahr frühzeittig abhaken. Die Geschichte des Spiels lässt sich trotz großer Spannung schnell erzählen: Jork war in der ersten Hälfte die dominierende Mannschaft, ging durch zwei Tore (28., 43.) verdient in Führung. Nach der Pause zeigte der SV Ottensen jedoch, dass er ein Spezialist im Spiele drehen ist. Oliver Herold verkürzte nach 51 Minuten, bevor Edin Mudrov in ungewohnter Lage mit dem Kopf einschädelte zum viel umjubelten 2:2 (82.). Bevor sich die Jubelarien legten, donnerte Björn Rothe den Ball zum 3:2 für Ottensen ins Netz (85.). Doch es war noch nicht vorbei, dabei waren nur noch Sekunden zu spielen. Joannis Georgiadis, eben noch Vorlagengeber, legte einen anrennenden TuS-Stürmer im Strafraum – Elfmeter. Und wie es eben kommen musste … stand es 3:3 (90. + 4). Schlusspfiff, Elfmeterschießen! Dabei behielt der TuS Jork das Oberwasser und zog nach einem spannenden Pokalfight in die nächste Runde ein.
Tore: 0:1 (28.), 0:2 (43.), 1:2 Oliver Herold (51., Vorarbeit: Fredi Frese), 2:2 Edin Mudrov (82., Vorarbeit: Björn Rothe), 3:2 Björn Rothe (85., Vorarbeit: Sven Engelhardt), 3:3 (90.+4)
Elfmeterschießen: Oliver Herold, Thorsten Dammann, Björn Rothe und Edin Mudrov treffen. Sven Engelhardt und Danny Stemmann verschießen. Mike Belendorff hält einen Elfmeter.